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Christina Appel – Bewegungs(T)raum
Ich bin Christina Appel, Gründerin von Bewegungs(T)raum, und Bewegung ist seit meiner Kindheit meine große Leidenschaft. Seit meinem 4. Lebensjahr begleitet sie mich – und heute darf ich meine Begeisterung, Erfahrung und mein Wissen weitergeben.
Mein beruflicher Weg
Bereits früh hatte ich engen Kontakt zu Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Seit 2015 arbeite ich mit Menschen im Autismus-Spektrum – eine Arbeit, die mich tief berührt und mein berufliches Denken nachhaltig geprägt hat. Mit jeder neuen Erfahrung habe ich mein Wissen vertieft und mich kontinuierlich weitergebildet.
2015 schloss ich meine Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin für Behindertenarbeit (FSOB-BA) ab. Ab 2018 durfte ich erstmals in der 1:1 Betreuung von Menschen mit herausforderndem Verhalten arbeiten. Parallel dazu absolvierte ich die Ausbildung zum Dipl. Bewegungscoach für Mentalbehindertensport und tauchte in die Welt der Motopädagogik ein – mit Abschluss 2021.
2023 folgte die Ausbildung zur Motogeragogin und zur staatlich geprüften Instruktorin für Haltungsprävention und Krafttraining (BSPA). Seitdem verbinde ich mein Wissen aus dem Sozialbereich mit fundierter bewegungspädagogischer Arbeit. Seit 2023 bin ich auch als Vortragende zu Themen der Motopädagogik / Motogeragogik tätig – eine Aufgabe, die ich mit viel Freude ausübe.
Seit kurzem (2025) bin ich auch mit meiner Ausbildung an der Medizinischen Universität Graz zur Trainerin für Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) fertig geworden.
Spezialgebiet: Motopädagogik – Haltungsprävention – Autismus Training
Diese drei Bereiche bilden den Kern meiner Arbeit und greifen in meiner Praxis nahtlos ineinander.
Durch meine langjährige Erfahrung weiß ich: Bewegung ist nie nur körperlich – sie ist Ausdruck, Ganzheitlich, Wahrnehmung und Entwicklung zugleich.
Warum diese Verbindung so wichtig ist:
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Die Motopädagogik bietet einen spielerischen, wertfreien Zugang zur Bewegung. Sie schafft Raum für persönliche Entfaltung, stärkt das Körperbewusstsein und fördert soziale, emotionale, kognitive und motorische Fähigkeiten – ohne Leistungsdruck.
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Die Haltungsprävention wirkt Fehlhaltungen, muskulären Dysbalancen und Überlastungen entgegen – ein wichtiger Aspekt, besonders bei einseitigen Bewegungsmustern oder auch sensorischer Überforderung.
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Die Autismusförderung bringt Struktur, Klarheit und Sicherheit ins Bewegungsangebot. Menschen mit ASS profitieren von verlässlichen Abläufen, individuell angepassten Übungen und einem geschützten Rahmen, in dem sie sich ohne Druck entfalten können.
Meine Philosophie
Ich bin überzeugt:
Bewegung ist für alle möglich – aktiv oder passiv.
Mit Einfühlungsvermögen, Kreativität und dem passenden Zugang wird Bewegung zu einem positiven Erlebnis.
Mein Ziel ist es, Bewegung freudvoll zu vermitteln, sei es im Kinderbereich, im Erwachsenenalter oder in der Geriatrie – unabhängig davon, ob eine Diagnose vorliegt oder nicht. Es erfüllt mich, wenn ich höre:
„Das war eine tolle Stunde.“
Jeder Mensch soll sich in seinem Tempo weiterentwickeln!
Ein zentrales Merkmal meiner Gruppeneinheiten ist die bewusst klein gehaltene Gruppengröße von maximal 5 Teilnehmern! Diese überschaubare Teilnehmerzahl ermöglicht mir eine individuelle Begleitung und bessere Förderung jedes Einzelnen. Die kontinuierliche Beobachtung ihrer Entwicklung liegt mir besonders am Herzen. Es bereitet mir große Freude, die erzielten Fortschritte gemeinsam mit den Eltern oder den Kindern selbst zu reflektieren und zu teilen.